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Die Summe der Aktionspotentiale der einzelnen Herzmuskelfasern kann els elektrisches Summensignal gemessen und mit einem Schreiber im Zeitverlauf registriert werden.
Mit Oberflächenelektroden werden Summenpotentiale der elektrischen Aktivität des Herzens an den Extremitäten abgeleitet.
Die Ableitungen sind beim Routine-EKG (12-Ableitungs-EKG) standardisiert:
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| V1:
rechter Sternalrand auf Höhe des 4. ICR V2: linker Sternalrand auf Höhe des 4. ICR V3: Mitte zwischen V2 und V4 V4: Schnittpunkt der linken Medioclavicularlinie mit dem 5. ICR (normalerweise Herzspitze) |
V5: Schnittpunkt der linken
vorderen Axillarlinie mit einer durch V4
gezogenen Horizontallinie V6: Schnittpunkt der linken mittleren Axillarlinie mit einer durch V4 gezogenen Horizontallinie |
Weitere Ableitungen werden in speziellen klinischen Fragestellungen herbeigezogen:
| Frage nach posteriorem Infarkt | V7: Linke hintere Axillarlinie auf gleicher Höhe wie V4 - V6 V8: Scapularlinie auf gleicher Höhe wie V4 - V6 V9: Paravertebrallinie auf gleicher Höhe wie V4 - V6 |
| Frage nach Rechtsherzinfarkt | symmetrisch zu den entsprechenden linkspräcordialen Ableitungen aber auf der rechten Seite des Sternums |
| Frage nach einem hochlateralen Infarkt | ein ICR höher geschriebene links präcordiale Brustwandableitungen |
Bei der intracardialen Elektrocardiographie werden über Ableitungskatheter die über einen zentralen Zugang in den rechten Vorhof resp. Ventrikel eingelegt werden, intracardial die Signale aus dem Sinusknoten, Vorhof, AV-Knoten und His-Bündel abgeleitet.
überarbeitet am 19.8.2003