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Autophon AG, CH - Solothurn
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überarbeitet am 10.6.2007 |
Der "zivile" Zwillingsbruder des E-628
Parallel zum Kurzwellen- / Allwellenempfänger E-627 entwickelte Autophon basierend auf einer dem E-46 ähnlichen Projektstudie in der Mitte der Fünfzigerjahre einen VHF-Empfänger, welche auch den Flugfunkbereich abdecken konnte. Neben dem militärischen Einsatz wurde das Gerät unter der Bezeichnung E-77 zu Überwachungszwecken von den PTT eingesetzt und auch an zivile Flugüberwachungsstellen u.a. in Südamerika und Finnland exportiert.
Der E-77 verfügt wie sein militärisches Pendant über ein olivgraues Metallgehäuse, ein abnehmbarer Frontdeckel deckt zum Transport sämtliche Bedienungselemente ab, beim Betrieb kann der Deckel mit Schnappverschlüssen an der Geräterückwand angebracht werden. Die Frontplatte misst 44 cm, das Gerät mit den Tragegriffen 51 cm in der Breite, mit den Gerätefüssen 27 cm in der Höhe, 26 cm in der Tiefe und bringt 20 kg auf die Waage. Die Frontplatte gliedert sich zur Linken in drei Bereiche: oben
der Antenneneingang als SO-239 Buchse, daneben der Erdanschluss. Zwischen
den Sicherungen und dem S-Meter findet sich ein Taster, der das Instrument
zur Kontrolle der korrekten Anodenspannung umschaltet. Die Geräterückseite ist frei von Anschlüssen oder Bedienelementen, es findet sich unter einem Metalldeckel ein Zubehörfach, im Originalzustand finden sich darin noch verpackte Ersatzröhren und der zum Gerät gehörige hochohmige Kopfhörer. Die Bedienung ist unproblematisch: Nach Anlegen der Netzspannung (auf die
im Fensterchen angezeigte Netzspannung achten) heizt das Röhrengerät innert
1 - 2 Minuten auf. weitere Lektüre: © Martin Bösch 10.6.2007
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