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Braun, FrankfurtBraun T 1000 CD |
überarbeitet am 25.5.2007 |
Der Braun T 1000 respektive das kosmetisch etwas überarbeitete Nachfolgemodell
T 1000 CD, der am Leder - Tragegriff, den etwas abgerundeten an der
Kante mit einer Riffelung versehenen Abstimmknöpfen und der Beschriftung
auf der Rückseite erkennbar ist, mit dem Design von D. Rams ist ein
vor allem in Deutschland gesuchtes Sammlergerät. Das Bestechendste am Braun T1000 ist das schnörkellose Braun - Design,
das Gerät trägt die Handschrift von Dieter Rams. Mitte der sechziger Jahre
wurde hier ein Design und Empfängerkonzept eingeführt, mit den charakteristischen
Elementen der grossen Skala und dem Trommeltuner, welche sich in den
Weltempfängern von Grundig und Nordmende noch Jahre später wiederfinden. Mit den Jahren
wurde das Design auch von japanischen und koreanischen Herstellern "weiterentwickelt". Das Koffergerät verfügt zur linken über einen grossen Frontlautsprecher,
eine ausklappbare Abdeckung schützt zur rechten die Skala und die Bedienelemente. Die Antennenausstattung erlaubt einen problemlosen Stand-alone - Betrieb
mit einer Ferritantenne für die Lang- und Mittelwellenbereiche, einer 1,8 m
langen Teleskopantenne für die Kurzwelle und zwei UKW-Teleskopantennen. Zum
T100 war ein Peiladapter PV1000 (erlaubt Umschaltung von Rundfunkempfang auf
Peilbetrieb mit Peilminimum und -maximum und Seitenerkennung, dazu ist auch
das Peilkreuz PK1000 notwendig. Der Empfänger wir mit 8 UM-1 1,5-Batterien mit Spannung versorgt, eine
neunte Batterie dient der Skalenbeleuchtung. Mit dem optional einbaubaren
Netzteil TN1000 verträgt der Empfänger Netzspannungen von 90 - 130 respektive
150 - 240 V, er kann aber auch mit Gleichstromquellen betrieben werden und
verträgt Spannungen von 6 - 12 Volt. Technisch erlaubt der Einfachsuper problemlosen Empfang der internationalen Stationen, die Sendersuche ist auf der wenig gespreizten Analogskala mühsam. Wenn eine Station einmal gefunden ist, kann mit der Feinabstimmung und den schmalen LC-Filtern dann der Empfang noch weiter optimiert werden. CW- und SSB-Empfang geht nur mittels BFO, die Einstellung einer Amateurfunkstation kann mit der Bandspreizung, dem BFO und der manuellen Verstärkungsregelung schon ziemlich mühsam werden, zum ECSS-Empfang ist der T1000 nicht geeignet. Heutzutage ist in meinen Augen der Braun T1000 ein Sammlergerät, mit dem mit nostalgischen Gefühlen internationale Auslandsdienste gut gehört werden können, von einer DX - Maschine ist das Gerät technisch zu weit entfernt. Wie bei anderen deutschen Geräten aus renommierten Häusern ist die Preisentwicklung durch die Begeisterung der Sammler und nicht unbedingt durch die herausragenden technischen Daten bedingt - es bleibt jedem offen, was er für das Designergerät auslegen möchte (was im Klartext heisst: ich lasse mir auch auf Rückfrage keine Preisempfehlung entlocken...). weitere Lektüre: © Martin Bösch |
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