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überarbeitet am 18.3.2002
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Mit dem Empfänger R 1 - A brachte die amerikanische Firma Drake 1957 einen
Amateurfunkempfänger auf den Markt, mit dem Drake einen völlig neuen Weg im
Empfängerbau einschlug: das Gerät, das von den Ausmassen und Gewicht her neben den
kommerziellen Empfängern als kleiner Bruder wirkte, konnte es empfangsmässig mit den
Grossen aufnehmen. Um 1960 - 1966 folgten mit dem R - 2 A(-C) weitere Empfänger die
die Amateurfunkbänder abdeckten.
1964 wurde dann das erste Gerät der erfolgreichen R - 4 Serie vorgestellt, der
Doppelsuper erlaubte eine Ablesegenauigkeit von unter 1 kHz auf den Amateurfunkbändern
und bequarzbaren Rundfunkbändern. Zum R - 4 B
/ C, der mit einer Filterauswahl, Passbandtuning und
Notchfilter die noch heute bei besseren Empfängern üblichen Mittel der
Signalbearbeitung zur Verfügung stellte, wurde der optionalen Frequenzsynthesizer
FS - 4 hergestellt, der erst eine lückenlose Abstimmung im ganzen
Kurzwellenspektrum ermöglichte.
Der R - 7 / 7A verfügte noch ein ähnliches Konzept, mit 60 Teilbereichen zu 500 kHz
wurde das gesamte Kurzwellenspektrum von 10 kHz bis 30 MHz abgedeckt, die
Frequenz von einem Frequenzzähler angezeigt. Bezüglich der Empfangsqualität
erreichte der R - 7 um 1981 das
damals technisch machbare und galt lange als Referenzempfänger.
Danach zog sich die Firma Drake aus dem Geschäft mit Amateurfunk- / Kurzwellenempfängern zurück und
verlagerte die Aktivitäten in den Satelliten- Receiver- Bereich.
Im April 1991 kehrte Drake mit der Ankündigung des R - 8 auf dem Kurzwellenempfängermarkt zurück, das Gerät
erntete gleichzeitig Lob und auch Kritik vor allem wegen der Bedienung. Seither hat
Drake die grösste Palette von Empfängern für ernsthafte Hörer im Angebot, davon
haben allerdings noch nicht alle den Weg nach Europa gefunden. Die SW - Linie umfasst
einfachere Tischmodelle im Low end - Bereich: der SW - 1 kann nur AM-Signale
empfangen, verfügt aber wie die grösseren Geschwister über ein Tastenfeld zur
direkten Frequenzeingabe, der SW - 2 beherrscht SSB-Empfang, weist mehr Speicher auf
und kann über eine Fernbedienung gesteuert werden. Der SW -
8 kann sogar portabel betrieben werden und verfügt über die Ausstattung eines
Stationsempfängers.
Die älteren mit Röhrentechnik arbeitenden Empfänger R - 1 bis
R - 4C sind als Oldie - Empfänger unter den Boatanchors
zu finden.
Semiprofessionelle Stationsempfänger
R-7:
1978, Dreifachsuper,
10 kHz - 30 MHz,
AM, USB, LSB, CW |
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R-7A:
1978, Dreifachsuper,
10 kHz - 30 MHz,
AM, USB, LSB, CW |
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| R-8:
1991, Stationsempfänger mit Synchrondetektor, PBT,
Notch |
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| R-8A:
Direktzugriff auf alle Filter und Betriebsarten,
440 Speicher |
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| R-8B:
Synchrondetektor mit unabhängig wählbaren
Seitenbändern, 1000 Speicher |
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| R-8E:
Europa-Version des Ur- R-8 |
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einfache Stationsempfänger / portable Empfänger
SW-1:
einfacher Stationsempfänger mit 32 Speichern, nur AM,
1 kHz-Abstimmschritte |
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SW-2:
einfacher Stationsempfänger, AM/SSB,
100 Speicher, 50-Hz-Abstimmschritte, Fernbedienung |
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| SW-8:
portabler Stationsempfänger, AM/SSB & UKW-FM,
AIR, Synchrondetektor, 100-Hz-Abstimmschritte,
Uhr |
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