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überarbeitet am 22.5.2008
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Die achziger Jahre waren Jahre der grossen Radios, neben den Ghettoblastern, etc.
macht sich auch der Satellit 2400 recht gut, dank der Stereotauglichkeit ist
ermit den zwei Lautsprechern noch grösser als der etwas ältere Satellit 3400
ausgefallen. Technisch entspricht der Satellit 2400 weitgehend dem Satellit
1400, verfügt aber über einen UKW-Stereodecoder.
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Doppelsuper, ZF 2 MHz, 460 kHz
Digitalanzeige, UKW, LW, MW, KW - 28 MHz
AM, SSB(BFO), FM/Stereo (UKW)
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Empfindlichkeit AM 1,4 - 3 uV, SSB 0,8 - 1,5 uV
Selektivität (-6 dB) 3,4 / 11,5 kHz
S-Meter, AGC, UKW-Stereo/Balance
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Der Grundig Satellt 2400 ist mit seinen 53 x 29 x 12 cm (bxhxt) noch etwas
breiter als der 3000/3400, mit 7,4 kg recht schwer, der Tragegriffe und die
Schutzbügel verleihen dem Empfänger noch einen Hauch von Tragbarkeit, man
ist sicher gut damit beraten, den Satellit 2400 nicht weit zum Strand mitzuschleppen.
Die linken und rechten 25 % der Frontplatte werden von den beiden grossen
Lautsprechergrills eingenommen, übriges verfügt auch der Satellit über zuschaltbare
Hochtonlautsprecher und erlaubt so klangvolles UKW-DX, nun sogar in Stereo.
Die Bedienelemente im mittleren Abschnitt der Frontplatte ähneln sehr stark
denen, die einem vom Satellit 1400 her vertraut sind.
Unter der grossen übersichtlichen Grobskala mit grün eingezeichneten Rundfunkbändern finden sich
in einer Reihe links die Schalter für Zusatzfunktionen (PHONO-Verstärkerbetrieb,
Mono-Stereo-Umschaultung, die Rauschsperre und AFC für den UKW-Betrieb), das auf 1 kHz genaue LCD-Frequenzdisplay
und das mit Marken von 1 - 10 versehene S-Meter.
Unter den Anzeigen liegen links die Regler für Lautstärke, separate Regelung von
Bässen und Höhen sowie der Stereo-Balanceregler.
Der äussere Ring des Abstimmknopfs dient zur Grob- der innere zur Feinabstimmung. Rechts
davon liegen die Bandschalter, oben für LW, MW und SW1, mit dem unteren Knopf
werden die Kurzwellenbereiche SW2-6 geschaltet. Diese Drehschalter erweisen sich über
die Jahre als wesentlich weniger störanfällig.
In der untersten Reihe der Bedienelemente liegen linke der Hauptschalter,
der Schalter zur Zuschaltung des Hochtonlautsprechers, der Schalter für Skalenbeleuchtung
und Frequenzzähler, beide können bei Batteriebetrieb zur Stromersparnis ausgeschaltet
werden. Unter dem Abstimmknopf liegen die Regelung der elektronischen Stereo-
Basisverbeiterung (man kann auf tollen Raumklang stellen), der BFO-Schalter, der Regler für die HF-Verstärkung
(als AGC/MGC bezeichnet) und ganz rechts die Feinabstimmung für den BFO.
In Unterschied zum Satellit 1400 finden sich an der Geräteoberseite Drucktasten,
hier wird zwischen AM (Lang- Kurzwelle) und FM-UKW umgeschaltet, sechs Tasten
erlauben die Vorwahl von sechs über Wendelpotis an der Geräterückseite vorgewählte
UKW-Frequenzen.
Die Bedienung des Grundig Satellit 2400 ist ähnlich unkompliziert, wie die vom
Satellit 1400: unten links einschalten, mit dem darüber liegenden Lautstärkeregler
ein leises Rauschen einstellen. Dann mit dem rechts des Abstimmknopfs liegenden
Bereichsschalter SW2-6 und mit dem drunter liegenden Bandschalter SW2 wählen
und drehen, bis in der Region des grün bezeichneten 49m-Band 6075 kHz angezeigt
werden, dann sollte es mit dem Empfangder deutschen Welle schon klappen.
Das UKW-Teil zeigt eine hohe Empfindlichkeit, die Möglichkeit des Stereoempfangs
fand sich zu Beginn der 80er-Jahre an Weltempfängern ansonsten kaum, so dass
das Gerät nicht nur zum UKW-DXen sondern auch zum Geniessen eines Musikprogramms
Freude macht. Was noch fehlt, ist die Auswertung von RDS-Signalen. Mit viel Glück lassen
sich auf Funkflohmärkten noch RDS-Decoder (beispielsweise das Gerätchen von Conrad)
finden, das die RDS-Informationen aus der NF extern decodiert.
Zusamenfassend ist der Grundig Satellit 2400 als komfortabler Zweitempfänger fürs
Wohnzimmer oder Büro (wer hat schon ein ausreichend grosses Fenterbrett in seiner
Küche geeignet, zum Hören der internationalen Kurzwellendienste reichen die Empfangseigenschaften aus.
KurzwellenDXer, die sich lieber auf den Tropenbändern umhören und Funkdienstsignale
dem Decoder zuführen wollen, schauen sich besser nach einem anderen Gerät um.
weitere Lektüre:
d: Die Grundig Satellit - Story, H.-E.Roeder,
Siebel-Verlag 1997, ISBN 3-89632-020-3
© Martin Bösch 16.12.2004
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