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Hammarlund Mfg. Co.,
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überarbeitet am 28.4.2008 |
SP-600-JX / Super Pro SP-600
Beim Super Pro / SP-600 handelt es sich um das späteste Gerät aus der
Super Pro - Reihe von Hammarlund, das vorwiegend 1951 bis 1961 in einer Vielzahl
von Varianten für den militärischen und zivilen Markt produziert wurde.
Beim Gerät handelt es sich um einen veritablen Boatanchor, der in der Version mit Tschgehäuse mit 55 x 32 x 44 cm ein Gewicht von 39,4 kg und in der Rack - Version mit 48 x 26,6 x 44 cm immerhin 30 kg auf die Waage bringt. Der Empfänger kann mit zahlreichen Versorgungsspannungen von 90 - 270 V, 50-60 Hz, in gewissen J-Versionen 25 - 60 Hz betrieben werden und benötigt etwa 130 Watt.
Die Frontplatte wird dominiert von den zwei Skalen und den Abstimmknöpfen.
Der Bandschalter unter der linken Skala bewegt auch einen stift-ähnlichen
Zeiger, der auf das eingestellte Bandsegment hinweist, der rechte grosse Knopf
betätigt die Hauptabstimmung, die Logskala im rechten Skalenfenster ist mechanisch
mit der Hauptabstimmung gekoppelt und erlaubt eine gute Wiederkehrgenauigkeit
um eine einmal abgestimmte Station später wiederzufinden. Die Ablesegauigkeit
auf der Frequenzskala beträgt im 49m-Band um 25 kHz, in den höheren Frequenzen ist
sie deutlich schlechter, beispielsweise im 19m-Band um 50 - 100 kHz. Mit dem TUNING
LOCK Knopf kann die Abstimmung mechanisch blockiert werden.
Eingeschaltet wird mit dem mit dem Netzschalter gekoppelten RF-Gain - Schalter,
dieser regelt die HV-Verstärkung, solange der AVC-Schalter in der rechten unteren
Ecke auf MAN(uell) steht. Der Lautstärkeregler findet sich in der Mitte zwischen
Bandschalter und Hauptabstimmung. Links unten auf der Frontplatte liegt zwischen den Schaltern für den Sende- Empfangsbetrieb (zusammen mit einem passenden Sender) und dem Störbegrenzer auch die Kopfhörerbuchse. Ein eingebauter Lautsprecher ist beim SP-600 nicht vorgesehen. Die Regler SELECTIVITY und PHASING schalten die verschiedenen Bandbreiten und die Notch- Frequenz des Quarzfilters in den drei schmalen ZF-Bandbreiten. Das Anzeigeinstrument kann mit dem kleinen Kippschalter zur Anzeige des HF- und NF-Pegels umgeschaltet werden.
Das von der Antenne herkommende HF-Signal wird zunächst in zwei Stufen verstärkt
(V1 und V2, je 6BA6), im ersten Mischer (V5: 6BE6) wird entweder das vom Quarzoszillator
(V3: 6AC7) herkommende Signal für den Festfrequenzempfangs oder das Signal des VFO (V4: 6C4)
zugemischt und in den Bändern 1 - 3 direkt auf die Zwischenfrequenz von 455 kHz umgesetzt
und verstärkt (V7: 6BA6). In den Bändern 4 und 5 wird auf 3955 kHz als erste ZF umgesetzt
und mit einem 3,5 MHz-Oszillatorsignal (V8: 6C4) im zweiten Mischer (V6: 6BE6) ebenfalls
auf 455 kHz umgesetzt. Auf dem Typenschild, das auf dem Deckel der HF-Einheit zu finden ist, bedeutet ein J, dass Komponenten nach JAN (Joint Army Navy - Standard) verbaut sind, ein X dass bequarzte Fixfrequenzen schaltbar sind, und ein L, dass das Gerät anstelle des vollständigen Mittelwellenbereichs den (in den USA für Baken genutzten) Langwellenbereich abdeckt. Weitere Informationen zu den einzelnen Gerätevarianten (basierend auf der Zusammenstellung von Les Locklear) finden sich > > > hier < < <. © Martin Bösch 28.4.2008 weitere Lektüre: |
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