Auf der ham radio 1979 in Friedrichshafen stellte Kenwood erstmalig seinen neuen
Allwellen-Empfänger der Öffentlichkeit vor. Damals im
Juli waren weder Presseinfos geschweige denn Testgeräte
verfügbar. Erst seit Anfang dieses Jahres ist der R 1000
in ausreichender Stückzahl über den Fachhandel
erhältlich. Der Preis ist in der Größenordnung der
Typenbezeichnung. also bei rund DM 1.000,-. Vielen Dxern
ist sicher noch der 9 R 59 der gleichen Firma in guter
Erinnerung oder tut als Zweitempfänger nach wie vor
seinen Dienst. Besonders für MW- und Tropenband-DXer mit
schmalem Geldbeutel war er wegen seiner guten Trennstufe
"das" Empfangsgerät. Die Nachfolgemodelle QR
666 und R - 300 konnten an diesen großen Erfolg nicht
anknüpfen und führten nur ein Schattendasein in der
Gunst der potentiellen Käufer. Mit dem neuen R - 1000 ist
Kenwood aber auf dem besten Wege, verlorenes Terrain
zurückzugewinnen.
Von den Abmessungen und dem Tragegriff präsentiert sich
das Gerät wie ein etwas dickeres Kofferradio. Die
Bedienungselemente sind übersichtlich und funktionell
über die Frontplatte verteilt. Durch die
anthrazitfarbene Lackierung des ganzen Gehäuses fügt
sich der R - 1000 in fast jede Einrichtung harmonisch und
unaufdringlich ein.
Wohl jeder Kurzwellenhörer kommt mit der Bedienung
sofort klar, auch ohne vorher die Bedienungsanleitung
gelesen zu haben. Die viersprachige Bedienungsanleitung
ist übrigens sehr ausführlich und enthält auch eine
allgemeine Einführung in das KW-Hobby
(Wellenausbreitung, Bandaufteilung). Die Übersetzung ist
teilweise etwas holperig, aber man weiss immer, worum es
geht. Vielleicht sollte Kenwood Japan zuerst die
Übersetzung an die deutsche Niederlassung in Steinbach
schicken, damit sie dort korrigiert wird, bevor so etwas
aufwendig gedruckt wird.
Der gesamte Frequenzbereich von 0,2 bis 30 MHz ist in 30
Bereiche à 1 MHz unterteilt, die mit dem
"Band"-Schalter gewählt werden. Die
kHz-Einstellung erfolgt durch den 45 mm grossen
Abstimmknopf, der zum schnellen Frequenzwechsel eine
Fingermulde besitzt. Zusätzlich zur Analogskala (mech.
eichbar) mit Markicrungcn im 10 kHz Abstand besitzt der R
1000 links daneben eine 5stellige Digitalanzeige mit
grünleuchtenden, 7 mm hohen Ziffern. Diese Anzeige wird
auch für die Uhrzeitangabe und das setzen des Timers
mitverwendet, je nach Stellung des "Function
"Schalters. Die Uhr und die Ein- und Ausschaltzeiten
des Timers lassen sich mit zwei Tasten für Stunden und
Minuten Ieicht einstellen. Der Empfänger lässt sich
durch den Timer zu jeder beliebigen Zeit ein- und
ausschalten. Gleichzeitig wird damit ein Relais
geschaltet, dessen 'Kontakte auf der Rückseite an einer
DlN-Buchse herausgeführt sind. Damit kann z. B. ein
Tonbandgerät geschaltet werden, um bei Abwesenheit
interessierende Sendungen aufzuzeichnen Die Betriebsarten
werden an einem Drucktastenaggregat gewählt.
Gleichzeitig wird damit die Bandbreite umgeschaltet.
Starke Empfangssignale können mit einem dreistufigen
Abschwächer (RF-Att.) gedämpft werden. Als weitere
Bedienungselemente befinden sich noch Drucktasten zum
Einschalten von Noiseblanker, Dimmer, Netzschalter und
Timer auf der linken Frontseite. Dort sind auch
Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Tonband angeordnet.
Lautstärke und Tonhöhe werden mit einem Doppelknopf,
der leider etwas zu hoch angeordnet ist, eingestellt. Das
unterhalb der Digitalanzeige befindliche S-Meter ist bis
S 9 + 40 dB eingeteilt. Auf der Rückseite befinden sich
Klemmanschlüsse für MW-Antenne, Erde und KW-Antenne
(hochohmig). Niederohmige KW-Antennen können über eine
Koaxbuchse (S0239) angeschlossen werden. Mit einem
Schiebeschalter lässt sich wahlweise der hochohmige oder
niederohmige Antennenanschluß auf den Eingang gehen. Die
angeschlossene MW-Antenne wirkt nur bis 2 MHz. Ein
Zusatzlautsprecher (z. B. Kenwood SP-100) läßt sich
über eine Klinkenbuchse (3,5 mm) anschließen. Rechts
daneben befindet sich die schon erwähnte Remote-Buchse
zur Steuerung von Tonbandgeräten. An anderen Kontakten
dieser Buchse kann der Empfänger stummgeschaltet werden,
wenn er mit einem Sender zusammengeschaltet wird
(muting). Lobenswert ist die Verwendung einer 3poligen
IEC-Kupplung zur Netzstromversorgung. Leider ist der
Schutzleiter im Innern nur mit einem 0,5 mm dünnen
Drähtchen mit dem Chassis verbunden. Im Falle eines
Defektes kann das gefährlich werden. Nicht umsonst
verlangen die VDE-Vorschriften, daß der Querschnitt des
Schutzleiter mindestens dem der stromführenden Leiter
entsprechen muß. Jeder Käufer sollte daher im eigenen
Interesse vor der ersten Benutzung einen stärkeren Draht
(mind. 1 mm O) einlöten (Enden an den Anschlußstellen
umbiegen). Kenwood Steinbach wurde über diesen Mangel,
der wohl auf Gedankenlosigkeit bei der Konstruktion
beruht, unterrichtet. Eine Schraubsicherung wurde aber
montiert, ebenso ein Spannungswähler für Netzspannungen
von 100/120/220 und 240 V. Ausserdem ist auf der
Rückseite eine Aussparung zur Aufnahme eines
12-V-Adapters vorgesehen. Allen in Deutschland
ausgelieferten Geräten ist dieser Adapter beilegt.
Sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite befinden sich
auf einem nach innen gebogenen Falz. Durch diesen
praktischen Konstruktionskniff ragen die Anschlußstecker
nicht nach hinten hinaus und beanspruchen keinen
zusätzlichen Raum. Das ganze Gerät ist mechanisch
grundsolide aufgebaut. Ebenso wie bei den teilweise
wesentlich teureren Amateurtransceivers besteht die
Frontplatte aus Metallguß und ist mit dem eigentlichen
Chassis mehrfach verschraubt. Ober- und Unterteil
bestehen aus Halbschalen, deren Vorderkanten umgefalzt
sind. Dieser Versteifung dürfte es zu verdanken sein,
daß das Gehäuse nicht scheppert, auch wenn der
Lautsprecher auf der Oberseite volle Leistung abgibt. Der
stabile Tragegriff ist in verschiedenen Stellungen
rastbar und kann dadurch auch zur geneigten Aufstellung
des Empfängers verwendet werden.
Schaltung
Im Vergleich zu Empfängern ähnlicher Konzeption (FRG-7,
SSR-1) besitzt der R - 1000 keinen separat abzustimmenden
Preselector. Die erforderliche Vorselektion übernehmen 6
Oktavbandpässe. die automatisch je nach Empfangsfrequenz
geschaltet werden. Diese Konzeption ist zwar einfacher in
der Bedienung, bringt aber die Gefahr mit sich daß
starke Signale innerhalb des Durchlaßbereiches den
Empfänger übersteuern können. Aus diesem Grund ist
schon vor den Bandpassen ein schaltbarer Abschwächer
angeordnet. Nach den Bandpässen gelangt das Signal auf
einen geregelten Dual-Gate MOSFET, dem ein Hochstrom-FET
als Trennstufe nachgeschaltet ist. Der folgende erste
Mischer ist, ebenso wie der zweite, als Gegentaktmischer
mit DualGate-MOSFETs aufgebaut und dadurch besonders
großsignalfest. Die erste ZF liegt mit 48,055 MHz weit
ausserhalb der höchsten Empfängerfrequenz, womit
Spiegelfrequenzprobleme aus dem Weg geräumt sind. Ein
vierpoliges Quarzfilter sorgt dort bereits für eine gute
Vorselektion, bevor das Signal im 2. Mischer auf die
übliche 2. ZF von 455 kHz umgesetzt wird. Diese 455 kHz
gelangen entweder direkt oder über die
Noise-Blanker-Schaltung auf die Keramikfilter, mit denen
die endgültige Selektion vorgenommen wird. Der Noise
Blanker tastet alle Störimpulse, die über dem
Nutzsignal liegen, wirksam aus.
Die 6-dB-Bandbreiten betragen in Stellung AM wide 12 kHz.
AM narrow 6 kHz und bei USB, LSB, CW 2,7 kHz. Schon bei
Erscheinen des Empfängers wurde diese Aufteilung
verschiedentlich bemängelt. Eine Bandbreite von 12 kHz
ist in Europa mit seiner hohen Senderdichte viel zu
groß. Besser geeignet ist dagegen das 6 kHz-Filter.
Dieses erlaubt auch guten und klangvollen KW-Empfang,
wenn nicht gerade 5 kHz daneben eine andere Station
quäkt. Für DX im QRM (z. B. Tropenband) kam daher der
Wunsch auf, auch bei AM das 2,7 kHz schmale und sehr
steilflankige SSB-Filter einschalten zu können. Der
Elektronik- Klubdienst baut daher generell alle R - 1000 so
um, daß in Stellung AM wide das 6-kHz-Filter und in
Stellung AM narrow das 2,7 kHz eingeschaltet wird. Das
12-kHz-Filter ist außer Betrieb, da es in der Praxis
ohnehin nutzlos ist. Diese Modifikation ist unbedingt
empfehlenswert, wie der einwöchige Test mit so einem
umgebauten Exemplar zeigte. Die im normalen
Amateurfunkhandel bezogenen Geräte können übrigens
leicht entsprechend umgebaut werden. Nach dieser ganzen
Selektion wird das Sigual noch verstärkt, bevor es
demoduliert wird. Für AM wird ein Diodengleichrichter,
für SSB ein Produktdetektor verwendet. Das BFO-Signal
wird von zwei quarzgesteuerten Oszillatoren geliefert.
Nach der Demodulation erfolgt die übliche
NF-Verstärkung (mit einem IC) mit Reglern für
Lautstärke und Ton.
Die für den ersten Mischer erforderliche
Oszillatorfrequenz wird über eine Phasenregelschaltung
(PLL) aus einem 10-MHz-Mutterquarz erzeugt. Für die
Umsetzung auf die 2. ZF dient ein 47,6 Quarzoszillator,
dessen Signal aber auch, genauso wie die Frequenz des
VFOs, in den Phasenregelkreis eingespeist wird. Für die
Frequenzanzeige werden die Oszillatorfrequenzen für die
1. und 2. Mischer getrennt gemischt und die
Differenzfrequenz dann, nach Teilung durch 10, auf einen
LSI-Schaltkreis gegeben. Dieser Schaltkreis enthält
nicht nur den Frequenzzähler, sondern auch die Uhr und
die Timer-Steuerung. Als Referenz für diese Aufgaben
dient ein 3.2768 MHz-Quarz.
Eine genaue Beschreibung der Frequenzaufbereitung würde
den Rahmen dieses Testberichtes sprengen. Eine
Betrachtung des Blockschaltbildes zeigt aber viele
Besonderheiten, die früher nur in viel teureren
Empfängern zu finden waren. So sind z. B. alle
Oszillatoren sorgfältig über Trennstufen (teilweise
zweistufig) ausgekoppelt, um Rückwirkungen zu vermeiden.
Das gilt auch für die Mischersignale und den
Zählereingang. Überhaupt hat die Schaltung des ganzen
Empfängers nicht mehr viel mit Geräten gemeinsam, die
zum gleichen Preis noch vor einigen Jahren angeboten
wurden.
Praktische Erfahrungen
Nach der umfangreichen Beschreibung von Kenwood neuestem
Empfänger fragt man sich sicher, ob der Einsatz in der
Praxis das hält, was die Schaltung und die Konstruktion
verspechen. Vorneweg kann diese Frage uneingeschränkt
bejaht werden. Mit diesem Empfänger hat es nach langer
Zeit mal wieder Spass gemacht, quer durch die KW-Bänder
zu streifen. Eine 10 m lange Behelfsantenne in Verbindung
mit einem Anpassgerät brachten auf den internationalen
Bändern überall starke Signale. Uebersteuerungen durch
die relativ breiten Eingangsbandpässe traten nur
vereinzelt auf und liessen sich mit dem Abschwächer
sofort beseitigen. Tagsüber musste der Abschwächer
höchstens auf den unteren Bändern auf 20 dB geschaltet
werden. Abends war u. U. auch die 40-dB-Stellung
sinnvoll. 60 dB Abschwächung sind zu stark und dürften
auch bei sehr langen Antennen kaum notwendig sein. Auf MW
traten ohne Abschwächer Mischprodukte zwischen DLF, SDR
und SWF auf. An verschiedenen Stellen waren zwei dieser
Stationen gleichzeitig zu hören. Bei 20 dB Dämpfung
verschwand dieser Effekt sofort. Bei dubiosen Signalen
sollte daher mit dem Abschwächer geprüft werden, ob das
Signal "echt" ist.
Solche Mischprodukte lassen sich auf MW mit einer
Rahmenantenne vermeiden, da diese Antenne selektiv ist.
Auf KW hilft bei solchen Effekten oft schon die
TiefpaBwirkung eines Anpaßgerätes. So werden bei
Empfang des 60-m-Bandes die starken Signale aus dem
49-m-Band, die gleichzeitig das Bandpassfilter passieren,
genügend stark unterdrückt, um ohne Abschwächer
arbeiten zu können. Die Filterbandbreiten der umgebauten
Version erwiesen sich in der Praxis als optimal. Das
6-kHz-Filter erlaubte sauberen Empfang bei normalen
Empfangsbedingungen und für das DX im QRM spielte das
2,7 kHz Filter seine Trümpfe aus. Ein Filter mit so
einer Flankensteilheit (bei 60 dB nur 5,0 kHz) findet man
auch bei teureren Geräten oft nicht. Es hält dem
Vergleich mit teuren 8poligen Quarzfiltern durchaus
stand. Auf 60 m konnten abends mit diesem Filter die
üblichen afrikanischen Stationen (Bukavu, SABC, Kenia,
Uganda, Togo) problemlos empfangen werden. Als ich eines
Sonntags schon um halb sechs aufwachte, nutzte ich die
Gelegenheit zu einer kurzen Bestandsaufnahme Richtung
Südamerika. Innerhalb einer Stunde wurden folgende
Sender gehört und identifiziert: R. Sucre, Ecos del
Torbes, R. Barquisimeto, R. Colosal, R. Yaracuy, R. HIN,
La Voz del Norte, R. Borborema und Radio Reloj
Continente. Zum Abschluss wurde noch Äquatorialguinea
auf der neuen Frequenz 5004 kHz gehört. Von diesen
Stationen hörte ich drei zum ersten Mal. Was will man
mehr von einem Empfänger?
Auf SSB ermöglicht das gute Filter genau so klaren
Empfang wie ein dreimal so teurer KW-Transceiver. Mit dem
Hauptabstimmknopf werden pro Umdrehung 50 kHz
überstrichen. Diese gewählte Übersetzung erlaubt noch
eine ausreichend genaue Einstellung von CW und
SSB-Sprachsignalen. Die exakte Einstellung von
SSB-Musiksigualen oder RTTY-Sendern (in Verbindung mit
einem Filterkonverter) erfordert allerdings einiges
Fingerspitzengefühl. Wegen des großen Abstimmknopfes
und der spielfreien Mechanik ist das allerdings kein
Problem. Der VFO-Antrieb besteht aus verspannten
Zahnrädern und zählt zur Spitzenklasse. In der
1000-DM-Klasse hat bisher noch kein Hersteller so einen
aufwendigen Antrieb spendiert. Die Frequenzstabilität
ist auf allen Bereichen gut. Auch AM-Empfang ist nach
einer gewissen Anwärmzeit über einen längeren Zeitraum
ohne Nachstimmung möglich. Die Tonqualität des nach
oben strahlenden Lautsprechers ist überraschend gut und
kommt fast an den des Grundig Satellit heran. Leider ist
die Wirksamkeit der Tonblende nur gering. Eine
Vergrösserung des Regelbereiches wäre wünschenswert.
Mit dem R - 1000 hat Kenwood in der 1000 DM - Preisklasse
gezeigt, was dort heutzutage alles machbar ist. Sowohl für den ernsthaften Kurzwellenhörer als auch für den
DXer ist der R 1000 ein Gerät, mit dem er viel Freude
haben dürfte. Neue Geräte werden sich an ihm zu messen
haben. Ich danke dem Elektronik-Klubdienst für die
Bereitstellung dieses Testgerätes
Jürgen Martens DF 5 TY
Meßwerte Testgerät Kenwood R 1000
Mit einem Signalgenerator (Wavetek Modell 3001) wurden
zum Abschluß S-Meter-Anzeige,
Spiegelfrequenz-Unterdrückung und ZF-Sicherheit
gemessen. Es ergaben sich folgende Werte:
S-Meter-Anzeige Kenwood
R 1000 bei 10 MHz (bei anderen Frequenzen ähnlich):
| |
R 1000 |
Intl. Festlegung |
| S 1 |
0.6 |
0.2 |
| S 2 |
0.9 |
0.4 |
| S 3 |
1.1 |
0.8 |
| S 4 |
1.6 |
1.6 |
| S 5 |
2.0 |
3.1 |
| S 6 |
2.7 |
6.2 |
| S 7 |
3.6 |
12.5 |
| S 8 |
5.5 |
25.0 |
| S 9 |
9.1 |
50.0 |
| S9 + 20 dB |
80 |
500 |
| S9 + 40 dB |
1 mV |
5 mV |
Unterhalb S4 ist das
S-Meter also etwas träge, während es darüber etwas zu
großzügig anzeigt. Verglichen mit den
,Schätzeisen" in anderen (auch teureren)
Empfangern, kann das S-Meter im R 1000 aber als recht
brauchbar bezeichnet werden.
Spiegelfrequenzunterdrückung
| 1. ZF (48,055 MHz) |
2. ZF (455 kHz) |
| 66 - 71 dB je nach Bereich |
besser als 63 dB |
Die technischen Daten lt.
Bedienungsanleitung werden also übertroffen (besser 60
dB).
ZF-Sicherheit
| 1. ZF (48,055 MHz) |
2. ZF (455 kHz) |
oberhalb
16 MHz: 75 dB
unterhalb weit darüber nicht mehr meßbar |
nicht
meßbar, da Empfänger
vorher übersteuert wird |
Auch diese Messwerte sind
besser als die von Kenwood angegebenen 70 dB.
Die Empfindlichkeit konnte
nicht genau gemessen werden, da keine Zeit zur Ermittlung
des Signal-/Rauschabstandes zur Verfügung stand. Kenwood
gibt folgende Werte für 10 dB Rauschabstand an:
0,2 - 2 MHZ: 5 uV bei SSB, 30 uV bei AM
2 - 30 MHZ: 0,5 uV bei SSB, 3 uV bei AM
Als diese Pegel auf den Eingang gegeben wurden, waren die
Siguale klar zu hören. Auch bei der Hälfte der
angegebenen Spannungen war noch deutlich ein Signal zu
hören. Auch die Empfindlichkeit dürfte damit besser als
die angegebenen Daten sein.
© kurier
weitere Lektüre:
d: Klein und fein: Kenwood R- 1000, Nils Schiffhauer,
KW-Oldie-Empfänger
d: Kenwood R-1000, Rainer Lichte,
Kurzwellenempfänger - Qual der Wahl