Das Gerät
Der R- 1000 ist ein Stationsempfänger. Er
besitzt also keine eingebauten Antennen und ist auch
nicht für Batteriebetrieb ausgelegt. Jedoch ist externer
Anschluß eines 12-V-Akkus möglich. Die Maße des
Gerätes sind im Vergleich mit anderen
Stationsempfängern unglaublich gering: nur 30 x 11 x 22
(B HT in cm). Dabei glaubt man eher ein Kofferradio vor
sich zu haben - eine glatte Fehleinschätzung dieses
neuen RX. Bedingt durch diese geringen Maße ist die
Unterbringung der nötigen Bedienungselemente kein
leichtes Unterfangen. Dem Formgestalter ist jedoch hier
ein akzeptabler Kompromiß gelungen. Das Gehäuse besteht
aus solidem Metall, die Frontplatte aus Kunststoff. Die
Farbgebung anthrazit, silber, schwarz ist unaufdringlich
modern. In die obere Gehäuseseite ist der runde
Lautsprecher eingelassen. Er strahlt daher nach oben ab,
wenn man vor dem Gerät sitzt. Die Frontplatte ist in
drei Felder aufgeteilt. Links oben befindet sich der
Funktionsschalter für die grüne Digitalanzeige; auf
Wunsch können angezeigt werden: Frequenz, Zeit,
Vorwahlzeit für ein, Vorwahlzeit für aus. Die
eingebaute Digitaluhr kann auch als vorprogrammierbarer
Zeitschalter arbeiten. Die Uhrzeit wird mit den beiden
Tasten rechts neben diesem Schalter eingestellt. Darunter
nun der Netzschalter (Drucktaste), rechts neben diesem
der Schalter für die erwähnte Timerfunktion. Es ist
damit möglich, das Gerät zu einer vorbestimmten Zeit
einschalten zu lassen, um es dann automatisch nach einer
vorbestimmten Zeitspanne wieder auszuschalten. Mittels
einer Buchse an der Rückseite kann ein aufzeichnendes
Bandgerät zeitgleich gestartet und wieder gestoppt
werden. Natürlich funktioniert der Empfänger damit auch
als Musikwecker; dann wird eben die gewünschte Weckzeit
als Timerfunktion eingegeben. Die Uhrzeiten werden im
12-Stundenformat angezeigt. Zwei kleine Leuchtbalken
neben der Ziffernanzeige signalisieren Vormittag (grün)
bzw. Nachmittag (gelb). Unter dem Netz- bzw.
Timerschalter befinden sich die Buchsen für Kopfhörer
(PL-Stecker) und Tonbandaufnahme (kleiner Klinkenstecker).
In der Mitte unten dienen zwei Drucktasten zum Umschalten
der Heiligkeit von Anzeige und Skalenbeleuchtung bzw. zum
Einschalten des Störbegrenzers. Das mittlere Feld
enthält die Digitalanzeige (fünfstellige grüne
Panaplexröhre), das S-Meter (S 1 bis S 9+40dB) und den
Abstimmknopf mit Analogskala und
Nacheichungsmöglichkeit. Diese Skala ist grün
beleuchtet und in 10kHz- Markierungen geteilt. Der
große, gerändelte und mit einer Fingermulde versehene
Abstimmknopf ist mit 50 kHz pro Umdrehung passend
untersetzt. Die Abstimmung ist sehr leichtgängig und
ohne jegliches Spiel.
Im rechten Feld ganz außen befindet sich der
Knebelschalter für die Antennensignalabschwächung mit
den Stellungen 0, -20, -40, -60 dB. Er übernimmt
praktisch die Funktion des - nicht vorhandenen -
Verstärkungsreglers. Links daneben die konzentrischen
Einsteller für NF-Lautstärke und -klang. Darunter
vier Tasten (beleuchtet wenn geschaltet): AM breit, AM
schmal, oberes Seitenband, unteres Seitenband bzw.
Tastfunk. Der große Stellknopf rechts unten schaltet in
30 Raststellungen die MHz-breiten Frequenzbänder. Alle
Schalter sind gut leserlich in englisch beschriftet.
Der erste ZF-Verstärker der 455 kHz-Stufe liefert die
Signalspannung an den Treiberverstärker für das
S-Meter. Über einen Trennverstärker wird aus der
zweiten ZF-Stufe die AGC-Spannung gewonnen. Geregelt
werden beide ZF- Stufen: die 2. ZF und der HF-Vorverstärker.
Filter und SSB- Oszillatoren werden über Signaldioden geschaltet.
Die PLL-Schaltung ist eine der aufwendigsten. Als
Referenz wird ein 10 MHz-Quarz verwendet. Alle Stufen
werden über Pufferverstärker entkoppelt. Die
VFO-Abstimmung wird mittels Drehkondensator vorgenommen.
Damit wird die Frequenz der zweiten PILL-Schleife im
Bereich von 5.545 - 4.545 MHz verändert. Die Digitaluhr
benutzt einen MM 5524 IC mit einem Quarz von 3.2768 MHz.
Sämtliche Versorgungsspannungen sind geregelt bzw.
stabilisiert.
Der innere Aufbau des Gerätes ist natürlich sehr
kompakt, ohne allerdings dabei an Übersichtlichkeit zu
verlieren. Im Gegenteil, die Servicemöglichkeiten
können durchaus als gut bezeichnet werden. Die
Verarbeitung ist sehr sauber und ordentlich; alle
Hauptverbindungen auf der Mutterplatine sind steckbar und
die Abgleichpunkte gut erreichbar.
Betriebsergebnisse
Die geringen Abmessungen des R-1000 machen
diesen Empfänger wirklich transportabel und erlauben das
Aufstellen auch im Wohnzimmer oder auf dem Schreibtisch.
Trotz der auffälligen Zierlichkeit macht das Gerät
einen durchaus robusten Eindruck. Bedienungselemente und
Anschlüsse lassen sich gut handhaben. Der fehlende HF-
Verstärkungseinsteller wird durch den Dämpfungsschalter
hinreichend ersetzt. Da dieser Abschwächer vor den
aktiven Schaltungskomponenten liegt, werden
Übersteuerungen mit Sicherheit vermieden. Das Fehlen
eines Frequenz- Feineinstellers (ca. 10 kHz) konnte durch
die sehr leichtgängige Abstimmung nicht kompensiert
werden, bei 50 kHz/ Umdrehung des Abstimmknopfes braucht
man für SSB doch schon eine ruhige Hand. Die
Möglichkeit zur mechanischen Nacheichung der Analogskala
ist begrüßenswert. Der im Gerät verwendete
Leistungs-IC des NF-Teils erzeugt ein recht hohes
Rauschen; der Regelbereich der Tonblende ist minimal. Die
Stellung AM-breit ist für KW im allgemeinen nicht
brauchbar: Starkes Interferenzpfeifen läßt sich nicht
vermeiden. Beim Fehlen störender Nachbarstationen
erlaubt "breit" allerdings auf allen Bereichen einen ganz
ausgezeichneten Klangeindruck. Bis auf das hohe
Grundrauschen handelt es sich um ein qualitativ
hochwertiges NF-Teil. Die schmale Bandbreite ist gut
ausgelegt, hat aber leider nicht genügend Selektion, um
die Sender sauber zu trennen. Dafür wäre die bei SSB
verwendete Filtersteilheit optimal. Eine spätere
Modifikation scheint gut möglich. Ein Feineinsteller
für BFO/SSB fehlt: es muß also stets mit dem
Hauptabstimmknopf gefummelt werden.
Sehr angenehm ist die direkte Umschaltmöglichkeit der
Antennen, erlaubt sie doch den augenblicklichen Vergleich
der Effektivität zweier verschiedener Wellenfänger. Da
der R-1000 über eine automatische HF-Regelung verfügt,
ist das Beurteilen von S-Werten unmöglich. Die AVC/AGC
regelt stets auf einen vorbestimmten Pegelwert hoch, und
das S-Meter ist außerdem viel zu empfindlich. NF-mäßig
klingt der Empfänger angenehm und präsent, besser z.B.
als der ICF-6800 W, obwohl die Abstrahlung des Schalls
nach oben geschieht. Während des Betriebstests wurde
bemerkt, daß bei geringstmöglicher Einstellung der
NF-Lautstärke das kritisierte Rauschen nicht mehr so
störend in Erscheinung trat. Diese Art des Hörens ist
natürlich nur in einer wirklich ruhigen Umgebung
möglich; derselbe Effekt tritt allerdings auch bei
Kopfhörerbetrieb auf. Die nicht ausreichende
Selektivität bei AM-schmal ließ oft nur die Abstimmung
im SSB-Mode auf das Seitenband als letzten Ausweg zu. Der
Empfang war dann überraschend sauber und klar. Bei SSB-
Betrieb ist ein positiver subjektiver Unterschied zu
anderen Geräten dieser Preisklasse bemerkbar. Daher ist
das - wenn auch etwas mühsamere - Abstimmen auf das
Seitenband bei schwierigen Empfangssituationen bei diesem
Gerät unbedingt empfehlenswert. Damit kann ganz
allgemein auch bestimmten Schwunderscheinungen
(Selektivschwund) wirksam begegnet werden.
Das Gerät besitzt einen stabilen, rastbaren Tragegriff,
mit dem auch geneigte Aufstellung möglich ist. Eine
Metallschürze auf der Rückseite weist eine Reihe
weiterer Anschlüsse und Bedienungselemente auf: drei
Klemmtasten für MW-Antenne/ Erde/ Antenne A und eine
SO-239 Koaxbuchse für Antenne B. Dazu gehört ein
kleiner Schiebeschalter, der wahlweise Antenne A oder B
an den Eingang legt. Ein externer Lautsprecher kann an
eine kleine Klinkensteckerbuchse angeschlossen werden.
Der eingebaute Lautsprecher wird damit abgeschaltet. Für
das mit der Timerfunktion eventuell zu steuernde
Tonbandgerät ist eine DIN-Buchse
vorgesehen, die aber nicht das NF-Signal führt, sondern
das aufnehmende Gerät mittels des im R-1000 eingebauten
Relais ein- bzw. ausschaltet. Die Anschlüsse zu dieser
DIN-Buchse werden im Handbuch ausführlich beschrieben.
Nicht im Handbuch beschrieben, aber beim Testgerät und
allen anderen in Deutschland ausgelieferten Geräten
vorhanden, ist eine Buchse für Batterie- oder
Akkuanschluß (12 -14 Volt, ca. 1 - 12 Ampere).
Netzanschlußbuchse, Sicherungshalter und
Netzspannungswähler vervollständigen die Ausrüstung
des R-1000. Dem aufwendig verpackten Gerät liegen als
Zubehör 5m Draht als Behelfsantenne, Netzkabel, diverse
Stecker und Ersatzsicherungen sowie eine gut gemachte
Bedienungsanleitung bei. Dieses mehrsprachige Handbuch
geht in hervorragender Art auf Antennen,
Empfangsbedingungen, Empfangstechnik und Gerätebedienung
ein. Viele Zeichnungen und eine Bandübersicht lassen
auch den Newcomer gleich voll einsteigen. Leider fehlt
eine Schaltungsbeschreibung; dafürsind aber
Blöckschaltbild und kompletter Stromiaufplan
dargestellt. Zum Gerät gibt es einen passenden
Zusatzlautsprecher gegen Aufpreis.
Die Schaltung
Wie schon die reichliche Bestückung (siehe
technische Daten) vermuten läßt, handelt es sich bei
dieser Neukonstruktion keineswegs um eine verbesserte
Kofferradioschaltung. Uns fiel die Ähnlichkeit mit der
im sehr viel teueren NRD-505 verwendeten
Schaltungstechnik auf.
Nach der Antenneneingangsumschaftung A/B und dem
resistiven Abschwächer durchläuft das Antennensignal
das sich jeweils zuschaftende Bandpaßfilter. Die
Anschaftung der BPF geschieht über Steuerdioden. Das
ergibt eine verlustarme Leitungsführung. Erstes aktives
Element der Schaltung ist der HF-Vorverstärker Q1 mit
einem Dual-Gate- MOSFET, der rauscharme und
verzerrungsfreie Verstärkung ermöglicht. Ein
nachfolgender Trennverstärker koppelt das Signal
rückwirkungsfrei auf den ebenfalls mit MOSFETs
bestückten und im Gegentakt arbeitenden 1.Mischer. Die 1.ZF
ist 48.055 MHz, - hoch genug, um Spiegeffrequenzen und
anderen Problemen aus dem Wege zu gehen. Die Selektion
wird hier durch die Verwendung eines Keramikfilters
bestimmt. Der sich anschließende 2. Mischer setzt auf
die 2. ZF von 455 kHz um, der gebräuchliche Wert in
Schaltungen dieser Art. Das ZF-Signal durchläuft nun den
aktiv arbeitenden Störbegrenzer und wird dann je nach
gewählter Betriebsart bei AM demoduliert (breit/schmal),
oder mittels quarzgeneriertem Trägerzusatz als SSB in
einem Ringmodulator aufbereitet. Vor der Demodulation
liegen noch zwei ZF-Verstärker. Als Filter werden
sämtlich neuere Keramiktypen von Murata verwendet, die
sich durch geringe Welligkeit auszeichnen.
NF-Vorverstärker und Endverstärker (IC) schließen sich
an.
Auf externe Antennen reagierte der Kenwood freudig: je
länger, je lieber, zumal wahlweise hoch- oder
niederohmig angepaßt werden kann. Die selbstgestrickte
170 cm Stabantenne auf PL-259 Stecker war eine akzeptable
Notlösung. Auf dem Bereich bis 2 MHz wird die
Antennenfrage kritisch: Mit einem einfachen Draht ist da
nicht viel zu holen, und wer hat schon Platz für eine
Beveridge-Antenne? Für den BC- Bereich sollte eine
Rahmen- oder Ferritantenne benutzt werden; die Störungen
werden sonst zu groß. Auf den KW-Bereichen ist bereits
mit den beiliegenden fünf Meter Draht brauchbarer
Empfang möglich; mit abgestimmter Langdrahtantenne ist
ganz ausgezeichneter Fernempfang zu verwirklichen.
Wegen der AGC-Charakteristik muß der R-1000 langsam
durchgestimmt werden - sonst gehen sehr viele Stationen
in der Regelkennlinie unter. Die zu schnelle Abstimmung
ist ohnehin ein häufiger Fehler bei der Wellenjagd.
Die dezent grünleuchtenden Skalen und Anzeigen werden
als wohltuend empfunden. Die beiden schaltbaren
Helligkeitsstufen sind gut aufeinander abgestimmt. Bis
auf die Selektionen und das Rauschen bei bestimmten
Empfangssituationen hinterläßt der R- 1000 einen guten
Eindruck: vielleicht ein Ansatzpunkt für den Hersteller,
hier Abhilfe zu schaffen.
Der Störbegrenzer konnte Impulsstörungen wirksam
austasten. Die Empfindlichkeit des Empfängers ist besser
als die Herstellerangaben und besserals die Selektion der
Schaltung ausnutzen kann. Bis auf dieses Manko ist der
R-1000 den anderen Empfängern in dieser Preisklasse
mindestens ebenbürtig und kommt durchaus an den ICF-6800
W heran.
Wertung und Kritik
Der zu breite Durchlaß der Filter für
AM-schmal wurde mehrfach erwähnt. Hier liegt die
Hauptkritik an diesem sonst guten Empfänger. Ein
Frequenzfeineinsteller (Clarifier) wäre ebenfalls zu
fordern. Damit sind aber die negativen Wertungen schon
fast erschöpft, sieht man von Kleinigkeiten ab: Der
Tragegriff läßt sich nur sehr schwer verstellen. Man
hat fast Angst, ihn dabei abzubrechen. Die Unterseite des
Gerätes sollte entschärft werden, die Standfüße sind
nicht möbelfreundlich. Bei SSB-Betrieb zeigt die
Digitalarizeige nicht den echten Träger (wie z.B. Sony
und NRD-505). Das starke Rauschen ist durch sorgfältige
Wahl der NF-Lautstärke und der Antennenanpassung unter
dem als störend empfundenen Wert zu hatten.
Frequenzkonstanz, Empfangsleistung und Handhabung sind
als gut bis sehr gut zu bezeichnen. Die Frage nach dem
Batteriebetrieb ist akademisch: Bei gut 16 Watt
Leistungsaufnahme ist kein akzeptables Verhältnis von
Betriebsstunden/ Kosten zu erzielen. Der Betrieb mittels
Autobatterie ist jedoch eine interessante Möglichkeit
für Reisen und Wochenendhäuser ohne Netzanschluß.
Ein Lob verdienen die vielfachen
Antennenanschlußmöglichkeiten. Insgesamt machte der
R-1000 einen sehr abgerundeten Eindruck.
Kenwood R - 1000 Technische Daten und Meßwerte
Hersteller Trio-Kenwood
Vertrieb Fachhandel
Gerätetyp Stationsempfänger im Kleinformat
Schaltungstyp PLL-Synthesizer, Doppelsuper
Frequenzbereich 0.2 - 30 MHz
Frequenzanzeige digital 5-stellig, grune Panaplexröhre,
Analogskala
Abiesegenauigkeit 1 kHz
Absolute Genauigkeit -114 Hz
Frequenzstabilität +/- 228 Hz / 12 St. bei
gleichbleibender Temperatur
+/- 689 Hz bei DeltaC von 10°C
Besonderheiten Schaltuhrbetrieb, Digitaluhr,
Antennenumschalter, geringe Abmessungen, Schaltausgang für
Bandgerät
HF-Teil
Empfindlichkeit
in uV an 50 Ohm bzw. 1 KOhm bei BC
0.1 MHz - 1.5 MHz für 26 dB S+ N/N
2 MHz - 30 MHz für 6dB S+N/N
Modulation AM, 400 Hz, 30 Prozent
| Frequenz (MHz) |
AM breit |
AM schmal |
SSB |
| 0.2 |
30 |
30 |
- |
| 0.5 |
20 |
20 |
- |
| 1 |
14 |
14 |
- |
| 2 |
0.8 |
0,6 |
0,3 |
| 5 |
0,8 |
0,6 |
0,3 |
| 7 |
0,5 |
0,4 |
0,3 |
| 10 |
0,4 |
0,2 |
0,3 |
| 15 |
0,3 |
0,3 |
0,28 |
| 20 |
0,25 |
0,22 |
0,2 |
| 25 |
0,32 |
0,3 |
0,28 |
| 30 |
0,3 |
0,3 |
0,25 |
Trennschärfe(kHz): 7 MHz +/- 1 MHz
| |
-6 dB |
-60 dB |
| breit |
7,2 |
19.1 |
| schmal |
3.8 |
12.4 |
| SSB |
2.4 |
6.0 |
Spiegelfrequenzsicherheit besser als 65 dB
ZF-Festigkeit besser als 70 dB
AGC-Regelbereich besser als 75 dB für 3 dB NF-Anderung
Abstimminstrument S1 = 0.6 uVolt; Mitte 2,7 uVolt; Ende =
600 uVolt
Antennen Wahlschalter A/B, MW-Antenne mit getrenntem
Anschluß
Antennenanschlusse 1 Koax 50 Ohm, 2 Klemmen 1 kOhm, Erde
Sonstiges Dampfungsschalter - 18 dB, -38 dB, -53 dB
NF-Teil
Leistung, Sinus 1.3W, 10%THD
Frequenzgang 75-17.30OHz, +/- 3 dB
Tonblende +/- 4 dB bei 1 kHz
Störbegrenzer -
Lautsprecher 8 Ohm, 12 cm Durchmesser
Anschlüsse Kopfhörer 4 - 16 Ohm, stereo-kompatibel;
Anschluß hochohmiger Hörer problemlos möglich;
NF-Ausgang DIN-kompatibel im Pegel, aber kein
DIN-Anschluß
Stromversorgung 100 - 240 Volt, 12 - 14 Volt DC
Leistungsaufnahme 22 Watt minimum bei Netzbetrieb; 16
Watt minimum bei Batterie-/Akkubetrieb
Maße 30 x 12 x 22 BHT in cm
Gewicht 5,4 kg
Bestückung 40 ICs, 11 FETs, 63 Transistoren, 72 Dioden
FTZ-Nummer 1165/12
Preis ca. DM 1000.-
© Rainer Lichte, Kurzwellenempfänger - Qual der Wahl
weitere Lektüre:
d: Klein und fein: Kenwood R- 1000, Nils Schiffhauer,
KW-Oldie-Empfänger