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Bandbreitenregelung |
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überarbeitet am 17.8.2003 |
Im Kurzwellenbereich liegen die Rundfunkstationen in den Kurzwellenbändern wesentlich näher beeinander, als im UKW-Bereich. Eine im nächsten Kanal 5 kHz neben der Empfangsfrequenz sendende Station kann das Signal star beeinträchtigen, es tritt ein unangenehmer Pfeiton in diesem Beispiel von 5 kHz auf. Im Empfänger wird aus dem ganzen Frequenzspektrum nur ein ganz schmaler Abschnitt
herausgefiltert und demoduliert. Die Aufgabe, nur das Nutzsignal durchzulassen,
übernehmen die Bandbreiten- oder ZF-Filter. Je schmaler ein ZF-Filter, desto besser können Störungen durch der
Empfangsfrequenz benachbarte Stationen ausgeblendet
werden, dafür wird der Ton umso dumpfer und muffliger,
je schmaler das Filter ist. Wichtig ist auch die Wahl der optimalen Bandbreite beim Empfang: Zum AM-Empfang
von Rundfunksendern leisten ZF-Filter mit einer Breite von 4 - 6 kHz gute
Dienste, zum SSB-Empfang 1,8 - 3 kHz, zum CW-Empfang von
Morsezeichen gibt es zu vielen Empfängern gegen Aufpreis
speziell schmalbandige Filter von 250 - 500 Hz Breite.
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