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überarbeitet am 7.6.2010
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Anhand des Beispiels des Kurzwellenempfängers NRD-535 möchte ich auf die wichtigsten
Bedienelemente und Funktionen eines modernen Kommunikationsempfängers
eingehen.
Nicht alle Empfänger sind mit allen genannten Features ausgestattet, die
einfacheren Empfänger mit weniger Möglichkeiten sind dafür in der
Bedienung einfacher.
Vor allen Empfangsversuchen muss der Empfänger mit Energie (Netzstrom, Batterien) versorgt sein,
dazu muss mit einer Antenne ein Signal zugeführt werden
Bei einigen Empfängern muss
nur die Teleskopantenne ansgezogen werden, die Profis verlangen oft nach einer
Aussenantenne, für die ersten Versuche reichen einige Meter isolierter Litze
an der Klemme Langdrahtantenne / long wire aus.
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Der Netzschalter dient zum Einschalten
des Empfängers, eine dritte Stellung aktiviert den Timerbetrieb. |
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Bei den semiprofessionellen und professionellen Empfängern ist der Lautstärkeregler
oft mit AF-Gain bezeichnet (audio frequency). |
| 2a |
Der mit RF-Gain
(Radio frequency) bezeichnete Regler dient zum Verstellen
der Hochfrequenzverstärkung.Vor allem bei Verwendung von
Langdrahtantennen welche hohe Signalspannungen liefern,
kann es infolge Überladung der Eingangsstufe des Empfängers
zu Übersteuerungserscheinungen kommen, welche sich als
"Krächzen" & "Scheppern"
bemerkbar machen. Dabei und bei Durchschlagen von "Geisterstationen"
welche gar nicht auf der eingestellten Frequenz senden,
kann das Signal mit dem RF-Gain oder auch mit dem Abschwächer
(Knopf ATT) gedämpft werden, wobei die Erscheinungen
verschwinden.
Vorsicht: im Normalbetrieb muss der RF-Gain
stets am rechten Anschlag stehen, ist er versehentlich
heruntergedreht, kommt auch beim Empfang eines
mittelstarken Senders nichts aus dem Lautsprecher, das S-Meter
steht dabei meist stabil in Mittelstellung oder
Rechtsanschlag
Vorsicht: bei manchen Empfänger wird
bei Aktivieren des RF-Gain-Reglers die automatische HF-Verstärkungs-
Regelung abgeschaltet, im Handbetrieb kommt es bei
starken Signalen dann erst recht zu Verzerrungen. |
| 3 |
Die Frequenz lässt sich mit dem Hauptabstimmknopf
wählen, bei vielen Empfängern lässt sich die
Schrittweite und somit die Abstimmgeschwindigkeit
umschalten.Die grösste noch akzeptable
Abstimmschrittweite beträgt 1 kHz, besser 0,1 kHz im AM-Empfang,
zum SSB-Empfang sollten es zur Vermeidung des
Tonleitereffektes maximal 40 - 50 Hz sein, einige
Stationsempfänger verfügen schon über 1 Hz-
Abstimmschritte. Der Drehknopf soll ein gewisses
Eigengewicht haben, rund laufen, ohne Spiel soll die
Abstimmung auch auf kleinste Vor- /Rückbewegungen
reagieren. Einige Empfänger haben eine Bremse, mit der
der Lauf der Abstimmung verstellt werden kann, bei
anderen wurde eine Beschwerung eines allzu leichten
Knopfes mit inwendig hineingeklebten Bleikügelchen
empfohlen. - Ganz auf einen Abstimmknopf verzichten nur
wenige Reiseempfänger, die mit Auf- /Ab-Tasten
abgestimmt werden, einige seltene Kommunikationsempfänger
arbeiten mit Dekadenschaltern, einer für jede Stelle der
Empfangsfrequenz. |
| 4 |
Mit dem Zehnertastenblock
kann eine gewünschte Empfangsfrequenz direkt eingegeben
werden, auf Knopfdruck ist der Empfänger sofort
abgestimmt. Einige Empfänger, beispielsweise die von
Lowe oder der AOR 7030, verfügen stattdessen über eine
Fernbedienung zur direkten Frequenzeingabe. |
Zumindest ein Rauschen sollte jetzt aus dem Lautsprecher hörbar werden.
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