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Funksystem SE-430

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Empfängerliste

überarbeitet am 28.5.2009

Zu Ende der Achzigerjahre wurde die Kurzwellenfunkstation SE-430 beschafft um mittels ionosphärischer Verbindungen auf Kurzwellenfrequenzen auf höheren Kommandostufen weiter entfernte Stationen, die sich ausserhalb des typischerweise der Sichtdistanz entsprechenden Reichweite der militärischen VHF-Kommunikation befinden, kontaktieren zu können.

Funksystem,

Digitalanzeige auf 100 Hz genau,
Bereich 1,6 - 11,9999 MHz

A1, A3JU / A3JO, F1, F4

pout 2 / 20 / 200 Watt

Empfindlichkeit

Selektivität

Betrieb an AT-912 Rutenantenne mit Antennenabstimmgerät MX 2799.

Die Kurzwellenfunkstation dient zur Überbrückung grösserer Entfernungen teils unter Ausnutzung der Raumwellenausbreitung der Kurzwelle und kann in den Betriebsarten A1 (Morsetelegraphie), SSB-Telephonie (A3JU/A3JO) und Funkfernschreiben (F1, F4) bis 200 W PEP leisten.

Das System besteht aus einer Bedienungseinheit BE-430, an die ein Chiffriergerät und ein Fernschreiber angeschlossen werden kann, meist wird das Signal über eine Fernbetriebsleitung auf den in einiger Distanz stehenden Sender S-430 übertragen, vor die Antenne ist das Abstimmgerät AG-510/430 in den Antennenkreis geschaltet.
In der Bedieneinheit BE-430 sind Empfänger E-430, Bediengerät des Senders BG-430 und Batterienetzteil (BN-430 mit einem Akkueinschub) zusammengefasst.
Das gesamte Bediengerät bringt 32 kg und der Empfänger 37 sowie das Empfängerspeisegerät weitere 28 kg auf die Waage.

Das System kann in der Variante SE-430/t tragbar oder ortsfest in einem Unterstand aufgebaut werden, als Funkstation Se-430/m ist die Station in einen geländegängigen Funkwagen Steyr 4 x 4 eingebaut.

weitere Lektüre:
d: Reglement 58.147d: Das Funksystem SE-430
d: Website der IgUem

© 28.5.2009 Martin Bösch