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Japan Radio Company Ltd., Tokyo |
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überarbeitet am 9.9.2006 |
NRD - 1107DDer NRD-1107D ist ein einfach zubedienender professionell aufgebauter Seefunkempfänger, der ganz auf die Bedürfnisse des Funkverkehrs mit Stationen auf Fixfrequenzen zugeschnitten ist.
Der NRD-1107D ist ein als 19-Zoll - Einschub professionell aufgebauter einfacher Empfänger für die Seefunkbereiche. Original wird er wahrscheinlich mit 110V Wechselstrom betrieben, mein Gerät ist auf 230 V AC eingerichtet. Die Frontplatte ist - wie bei JRC üblich - geradlinig ausgelegt. Aufgrund der verfügbaren Frequenzbereiche versteht sich sofort, dass der NRD-1107D
vorwiegend zum Einsatz im maritimen Bereich gebaut wurde, die meisten Rundfunkbänder
und die Amateurfunkbereiche lassen sich nicht abstimmen. Ein eingebauter Lautsprecher ist beim NRD-1107D nicht vorhanden, mit einem Multipolstecker auf der Rückseite ist das NF-Signal herausgeführt, daneben findet sich auf der Geräterückseite nur noch ein SO-239 Antennenstecker und ein Erdanschluss. Aus dem oben ausgeführten erklärt sich die Bedienung fast von selbst. Mit dem AF-Gain Gerät einschalten, AGC-Regelung auf ON, zum Empfang der deutschen Welle Betriebsartenschalter auf A3A, Bandschalter auf 6, mit den Knöpfen unter den Ziffern auf 6 0 7 5.0 einstellen und schon ertönt die Deutsche Welle. Wer RAF Volmet auf 4722 kHz versuchen will, stellt die Betriebsart auf A3J, Band auf 4, die Frequenzwahlknöpfe auf 4 7 2 2 und los geht's. Für den Kurzwellenfreund hat das Gerät einige Einschränkungen, welche die Eignung als Hobbyempfänger in Frage stellen: Hauptproblem ist die Abdeckung alleine der Seefunkbereiche, der Tropenbandhörer kommt mit den verhandenen Bereichen allerdings schon auf seine Rechnung. Das Fehlen einer VFO-Abstimmung zum Suchempfang und die fehlenden Speichermöglichkeiten sind weitere Schwachpunkte, Mittel zur Signalnachbearbeitung fehlen, dann wäre aber die Liste bald schon am Ende - die Ablesegenauigkeit und Frequenzstabilität und die Nutzempfindlichkeit wie auch die Grosssignalfestigkeit sind wie bei allen Geräten von JRC mehr als nur zufriedenstellend. © Martin Bösch 9.9.2006
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