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Pan InternationalTestbericht Pan 8000
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überarbeitet am 20.6.2006 |
Test: PAN Crusader 8000
Er ist sicherlich kein Unbekannter mehr, der Crusader,
den viele Kurzwellenhörer als erstes Gerät erwarben und
den sie heute noch als Zweitgerät benutzen, auch wenn
sie sich inzwischen einen größeren Stationsempfänger
zugelegt haben. Nachdem die für die Stützung des Speichers erforderlichen Batterien eingelegt sind und eine 12 Volt Gleichstromversorgung angeschlossen ist, kann das Gerät in Betrieb genommen werden. Genauso gut kann aber auch durch Einlegen von 6 Batterien des Typs UM-2 das Gerät ohne Netzversorgung betrieben werden. Zunächst muß der Antennenwahlschalter auf die zu verwendende Antenne eingestellt werden man hat die Wahl zwischen den vorhandenen Teleskopantennen, je eine für FM- und AM-Empfang und einer Außenantenne, wobei unverständlicherweise bei der von uns getesteten postfrommen FTZ-Version der Anschluß für die Außenantenne fehlte. Danach ist noch der Abschwächer (Ant Att) und die Betriebssperre (Lock) auszuschalten, Timer und Sleep-Funktion sind ebenfalls auf "off" zu stellen. Erst dann kann das Gerät eingeschaltet werden. Doch so umfangreich ist es nur bei der ersten Inbetriebnahme. Nachdem können diese Schalterstellungen so belassen werden. Wenn dann die gewollte Betriebsart - FM-Weit, FM-Schmal, AM oder SSB/CW - eingestellt ist, man die Schrittweite der Frequenzabstimmung durch die "Step"-Taste festgelegt hat, kann das Radio in Gang gesetzt werden. Die Frequenz wird dann
entweder über die griffigen Zifferntasten eingegeben,
wobei nach Eingabe die "EXEC"-Taste gedrückt
werden muß, oder unter Zuhilfenahme des mit einer
Fingermulde versehenen Tuning-Knopfes eingestellt werden.
Die Drehgeschwindigkeit des Knopfes kann durch Druck auf
"FAST" 10mal schneller erfolgen als wenn "FAST" nicht gedrückt ist. Von der Optik und der
Verarbeitungsqualität her ist an dem Empfänger nichts
auszusetzen, die Vielzahl von Funktionen befriedigt auch
einen erwartungsvollen Benutzer und lässt auf eine gute
Empfangsqualität schließen. Lediglich die Möglichkeit
des Stereoempfangs auf UKW wird vermißt, das können
auch schon preiswertere Geräte. Zusammengefaßt kann der CRUSADER als ein für den Einstieg in den Rundfunkfernempfang durchaus geeignetes Gerät angesehen werden. Wer mit dem Empfang der großen und mittleren Stationen zufrieden ist, hat seine Wahl gut getroffen. weitere Lektüre: © tth / Werner Kant, wwh 9 / 1988 |
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