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Panasonic /
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überarbeitet am 30.4.2005 |
RF - B50 LGleichzeitig oder etwas im Nachgang zu Sony's ICF-7600A und dem Toshiba RP-F11L kam Panasonic 1984 mit dem Doppelsuper RF-B50 auf den Markt. Ähnlich wie bei den oben erwähnten analogen Weltempfängern können die relevanten Kurzwellenbänder auf einer gespreizten Skala mit einer Genauigkeit von ca. 25 kHz eingestellt werden, eine kleine rote LED glimmt bei einem empfangswürdigen Sender, das Gerät unterscheidet sich zur Konkurrenz durch die Auswahl von zwei ZF-Bandbreiten.
Bei Panasonic's RF-B50L handelt es sich um ein Reiseradio, der Doppelsuper
hat mit 185 x 112 x 35 mm noch Taschenbuchabmessungen und bringt 530 g auf die Waage. Das silbrig gespritzte Kunststoffgehäuse und die roten Zierstreifen zu beiden Seiten
der Skala verleihen dem Gerät ein elegantes Ässeres. An der rechten Schmalseite des Geräts liegt der Abstimmknpf, im Gegensatz zu aktuellen Billigradios aus dem Kaffeegeschäft ist die Abstimmung präzis und spielfrei. Auf der linken Schmalseite finden sich die Buchsen für Ohrhörer und zum Anschluss eines center-negativen 6V-Netzteils. Im Gegensatz zur deutschen Version verfügt das mir vorliegende Europamodell an der Geräterückseite über Antennenanschlüsse, offenbar gab es spezielle Anschlussstecker. Ähnlich wie die analogen Sony-Empfänger ist auch der RF-B50 völlig unproblematisch in der Bedienung. Der Hauptschalter auf ON, die Taste SW gedrückt, den Schiebeschalter BAND SELECTOR in Position 1 und im 49 m-Band kann irgendwo zwischen den Marken 6.05 und 6.10 die deutsche Welle auf 6075 kHz gesucht werden. Bei Auftreten von pfeifenden Nachbarkanalstörungen empfiehlt sich der Wechsel aufs schmale Filter, das war's dann auch schon... Die nutzbare Empfindlichkeit des Geräts ist gut, die Trennschärfe vor allem
mit dem schmalen ZF-Filter überdurchschnittlich. Durch die Doppelsuperschaltung
sind Empfänge von Spiegelfrequenzen, Geisterstationen 900 kHz unter der eingstellten
Frequenz, nicht häufig. weitere Lektüre: © Martin Bösch 25.3.2005
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