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überarbeitet am 20.6.2004
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Im VEB Kombinat Nachrichtenelektronik, Köpenik, fand
sich die Nobelschmiede von Kommunikationsempfängern in
der DDR, nach der Wiedervereinigung Deutschlands
gelangten zahlreiche Geräte aus staatlichen Stellen auf
den Gebrauchtgerätemarkt, sie können was die
Empfangsleistungen betrifft, mit den Empfängern der
renommierten westdeutschen und amerikanischen Hersteller
problemlos mithalten.
Der erste mir bekannte Empfänger wahrscheinlich aus den
frühen sechziger Jahren verfügte über einen
Trommeltuner mit geeichter nicht linearer Analogskala.
Die Empfänger der EKV-Serie
waren mit einer mechnisch digitalen Frequenzanzeige ähnlich
der des Collins R-390A und mechanischen Filtern
ausgestattet. Die nächste Empfängergeneration kam mit
dem EKD 100 Ende der siebziger Jahre in Einsatz, der Doppelsuper war mit
Dekadenschultern zur Frequenzeinstellung ausgerüstet.
Der EKD 300 wurde 1980 / 1981 eingeführt und verfügte über einen konventionellen
Abstimmknopf und eine Tastatur zur direkten Frequenzeingabe.
Folgemodell war 1986 der EKD 500
der zusätzlich über einen schon integrierten RTTY-Demodulator
und die Möglichkeit zur Fernsteuerung und des Master-Slave-Betriebs
bot, der EKD 700 kam aufgrund der Wende - die
Herstellerfirma wurde "abgewickelt" und musste
die Produktion einstellen - nicht übers Stadium des
Prototyps und einer Kleinserie von zehn Geräten hinaus.
Ein Sonderfall war der aus gleichem Hause stammende
einfache Amateurfunkempfänger AFE 12, der zu günstigem
Preis nur das 160/80m-Amateurfunkband abdeckte.
Stationsempfänger
| EKV 10 / 15:
Dreifachsuper, AM 1,6 - 30 MHz, mechanisch
digitale Anzeige 100 Hz, AM, SSB, ISB, optionaler
Diversity-, FSK-Zusatz |
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| EKD 300:
Doppelsuper, AM 14 kHz - 30 MHz, Digitalanzeige
10 Hz, AM,SSB,ISB, optionaler Preselektor- /Diversity-
/ FSK-Zusatz |
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| EKD 500:
Doppelsuper, AM 14 kHz - 30 MHz, Digitalanzeige
10 Hz, AM, SSB, ISB, eingebauter RTTY/FAX - Demodulator,
99 Speicher, Schnittstelle zur PC-Steuerung / Master-Slave-Betrieb |
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