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Sony Corporation, Tokyo |
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überarbeitet am 29.12.2002 |
ICF - SW 800Im Jahre 1989 wartete Sony mit einem ganz neuen Konzept eines Reiseempfängers auf, es war die Zeit der alphanumerischen Ausgaben auf Flüssigkristallanzeigen. Wie beispielsweise der Grundig Satellit 500 oder Sony's ICF - SW-55 nicht nur die Frequenz sondern auch im Klartext (zuvor eingespeicherte) Angaben über die gehörte Station machen konnten, ist es auch mit dem Sony ICF - SW800 möglich, mit einem Druck auf die Taste "Deutsche Welle" die "Deutsche Welle" dann auch zu hören, ohne sich um Frequenzangaben, das entsprechende Meterband oder gar noch die Position innerhalb des Frequenzbandes zwischen irgendwelchen groben Marken Gedanken machen zu müssen. Der ICF SW-800 verfügt über einen Schlitz zur Aufnahme von Frequenz-Speicherkarten, auf denen jeweils zehn interessierende Stationen abgespeichert sind.
Der Sony ICF-SW800 präsentiert sich in einem dunkelgrauen an den Ecken abgerundeten
Plastikgehäuse ausgesprochen "schnucklig", oder schaut eher nach einem kleinen billigen
Küchen- oder Campingradio aus, je nachdem, wie gut es der Betrachter mit dem Gerät meint. Der Empfänger in dem grauen Kunststoffgehäuse misst 19 x 11,5 x 4,5 cm (bxhxt) und bringt
ca. 300 g auf die Waage. Betrieben wird er mit 3 UM-3 (AA)-Batterien oder einem externen
center-negativen 4,5 V-Netzteil. Mit einem ausklappbaren Aufstellbügel kann der
ICF SW-800 zum Betrieb in eine angenehme Schrägposition gebracht werden. Die an der Oberkante
angebrachte Teleskopantenne ist nicht versenkbar, kann aber bei schräg aufgestelltem Gerät
vertikal ausgerichtet werden, ein Aussenantennenanschluss ist nicht vorgesehen. Hinter der linken Hälfte der Frontplatte verbirgt sich der Lautsprecher. Zur Rechten
finden sich zwei Sichtfenster und oben rechts der Hautschalter. Der Hauptschalter ist
mit einem zum Schalten zu drückenden Noppen gegen unbeabsichtigtes Einschalten
im Gepäck gesichert. Er versetzt das Gerät in den Standby- (Einschalten durch die
integrierte Schaltuhr) und den normalen Betrieb. An der rechten Geräteschmalseite findet sich unter der Einschuböffnung
für die Speicherkarten umd dem Auswurfknopf der als Rändelrad ausgeführte
Lautstärkeregler. Entsprechend Sony's Anliegen mit einem narrensicheren Bedienungskonzept ist
die Bedienung des ICF-SW800 völlig unkompliziert: Oben rechts auf "on" einschalten,
zum Verschieben des Schalters muss der türkisfarbene Noppen eingedrückt werden.
Mit eingelegter Karte "Deutsche Welle" ruft ein Antippen der Felder DW 1 bis DW 8
jeweils typische von der Deutschen Welle belegte Frequenzen auf, spätestens beim
Antippen der Taste 6 erscheint "6075 kHz CARD PRESET2" und die "DW" wird hörbar. Die Uhrkarte dient zum Einspeichern der Uhrzeit: die Taste TIME wird angetippt, dann dazu im Bereich HOUR + oder - resp. im Bereich MINUTE + oder -, rasch ist die Uhrzeit programmiert, mit der Timer/Alarmzeit ist das Vorgehen analog. Bezüglich der Empfangsqualität schlägt der ICF-SW800 keine Rekorde: Nachbarkanalstörungen
kann aufgrund des starren Frequenzrasters von 5 kHz nicht ausgewichen werden,
es gibt keine Auswahl der ZF-Filter, kein BFO resp. keine Möglichkeit des
Empfangs von Einseitenbandsendern (Funkamateuren), dafür ist auch die Abstimmschrittweite
zu grob. Die Empfindlichkeit entspricht wohl in etwa der der anderen kleinen Reiseempfänger
von Sony und stellt Billigweltempfänger von ALDI oder Kaffeehändlern weit in den Schatten. © Martin Bösch 22. Aug. 2004 |
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