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Sony Corporation, TokyoICF - 7600 |
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überarbeitet am 18.5.2005 |
Mit dem ICF-7600 landete Sony im Jahre 1978 eine Innovation im Bereiche
der portablen Weltempfänger - bis zu diesem Zeitpunkt stellten sich die potentiellen
Käufer unter einem leistungsfähigen Weltempfänger ein grosses Kofferradio mit
zwei Handgriffen zum Tragen vor, es dominierte die Trommeltunertechnik. Der kleine
Sony setzte mit seinem Taschenbuchformat und dem Feld mit den Bandspreizskalen
neue Massstäbe; mit dem Modell wurde erstmals die Bezeichnung 7600 eingeführt,
in Kombination mit verschiedenen Buchstaben schaffte diese Bezeichnung in den
folgenden Jahren einiges an Verwirrung.
Mit 120 x 80 x 35 mm verfügt das Sony-Gerät mit seinem schwarzen Kunststoffgehäuse in etwa die Ausmasse eines Taschenkrimis und kann mit gut 500 g Gewicht problemlos auf Reisen mitgeführt werden. Die linke Hälfte der Frontplatte wird vom Lautsprecher mit seiner flachen
Bauform eingenommen. Den Grossteil der rechten Hälfte der Frontplatte wird vom
Skalenfenster mit den vertikal angelegten Bandspreizskalen für die 75, 49, 31, 25 und
19 Kurzwellenbänder und direkt aufs Gehäuse aufgedruckten Behelfsskalen für
Mittelwelle und UKW eingenommen. Unter dem Skalenfenster liegen die Bereichstasten
für Kurz- Mittel- und Ultrakurzwelle, mit einem Schiebeschalter unter den entsprechenden
Skalen werden die 5 Kurzwellenbänder ausgewählt. Dieses Arrangement wurde in
zahlreichen späteren Reiseempfängern von Sony abgekupfert; die analogen kleinen
Reiseradios aus dem Kaffeegeschäft lassen sich noch heute nahezu gleich wie der
ICF-7600 bedienen. An der linken Geräteschmalseite verfügt das Gerät über eine 6V-Netzteilbuchse und Ohrhörer- / Tonbandausgänge. Hinten werden die zum Betrieb notwendigen 4 UM-3 Mignonzellen eingelegt. Der praktische Betrieb stellt den Benutzer vor keinerlei Schwierigkeiten:
Nach Einschalten mit einem Tastendruck auf SW wird mit dem darüherliegenden
Schiebeschalter das gewünschte Kurzwellenbandgewählt und aufgrund der Marken
abgestimmt. Im 49 m-Band nehmen 50 kHz 8 mm ein, es kann also auf 10 kHz genau
abgestimmt werden, im 19 m-Band trifft es dann 100 kHz auf 8 mm, die Ablesegenauigkeit
beträgt hier also nur noch die Hälfte. Zum Entstehungszeitpunkt des Empfängers
war die Technik innovativ: eine vernünftige Ablesegenauigkeit boten neben
kommerziellen Geräten nur die schweren mit einem Trommeltuner ausgestatteten
Koffergeräte aus der Sony CRF-Reihe, die Grundig Satelliten oder die Nordmende
Galaxy-Geräte. Kleinempfänger wie mit Kurzwellenbereich ausgestattete Heimradios
überstrichen auf einer Skalenlänge in einem Bereich meist mehrere Kurzwellenbänder
mit entsprechend schlechter Wiederfindegenauigkeit einer Station. weitere Lektüre: © Martin Bösch 20.5.2005
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