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Zenith Radio Corp.
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überarbeitet am 2.2.2009 |
Trans Oceanic H500Zehn Jahre, nachdem Zenith mit dem Ur - Trans Oceanic den ersten Röhren -
Mehrbandsuper vorgestellt hatte, wurde der mit Miniaturröhren ausgestattete
H500 vorgestellt, das Gerät wurde in 245'000 Exemplaren verkauft, erreichte
von allen Trans Oceanics die grösste Verbreitung und gilt unter Sammlern
als der klassische Weltempfänger der frühen fünfziger Jahre schlechthin.
Beim H500 handelt es sich um einen schwergewichten Röhren - bestückten Mehrbandempfänger,
das Gerät mit den Abmessungen von 43 x 28 x 20 cm bringt xx kg auf die
Waage. Eine Metallschliesse an der Frontseite entriegelt den grossen Klappdeckel, bei einem vollständigen Gerät ist am hochgeklappten Deckel der WAVE MAGNET, eine abnehmbare Kurzwellen - Rahmenantenne sichtbar, beim Aufklappen muss die Teleskopantenne eingeschoben sein. Das linke Drittel der Frontplatte wird vom Lautsprechergrill eingenommen. Der Lautstärkeregler ist mit dem Einschalter kombiniert, mit der Drucktaste wird das gewünschte Kurzwellenband gewählt und auf der Rundskala der Zeiger auf die ungefähre Empfangsfrequenz eingestellt. Nun gilt es auf die Sendesprache und ein allfälliges Pausenzeichen oder eine Frequenzansage zu lauschen um den Sender zu identifizieren. Ein BFO zum CW oder Einseitenbandempfang, umschaltbare ZF - Filter, Passband tuning und dergleichen mehr werden beim Trans Oceanic H500 vergeblich gesucht, in den fünfziger Jahren waren solche technische Finessen wenigen professionellen Kommunikationsempfängern vorbehalten. Zusammenfassend handelt es sich beim Trans Oceanic H500 um einen absoluten Klassiker unter den Röhren - "Weltempfängern", der - da in grossen Stückzahlen gebaut und meist in Ehren gehalten - nicht allzu selten gebraucht abgeboten wird. Dem Sammler bereitet ein solches Gerät grosse Freude, vom Einsatz auf Reisen würde ich dringend abraten und zum KurzwellenDX zu einem Doppelsuper mit einem zeitgemässen Konzept raten, wenn man nicht nur einige starke Stationen aus den umliegenden Ländern hören will - aber funktionieren tut der Kurzwellen - Empfang über die Kontinente hinweg auch noch mit einem H500. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Roy Johnson, der mir sein Familien - Erbstück überlassen hat und mir zum ersten "T/O" in der Sammlung verholfen hat. weitere Lektüre: © Martin Bösch 3.2.2009
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