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Zenith Radio Corp.
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überarbeitet am 4.2.2009 |
Trans Oceanic Royal 30001958 brachte Zenith mit dem Royal 1000 den ersten transistorisierten Trans Oceanic Empfänger auf den Markt, die Version Royal 1000-D deckte auch den Langwellenbereich ab. Der 1963 vorgestellte Royal 3000 verfügte als erster T/O über die Möglichkeit des UKW-Empfangs, dafür entfiel das 13m Kurzwellenband und der abnehmbare Wave Magnet fand keinen Platz mehr im Gehäuse, konnte aber als Zubehör geordert werden.
Als erster Vertreter der kleinformatigeren transistorbestückten Trans Oceanics
ist der Royal 3000 mit einem UKW-Tuner ausgestattet, auf dem Trommeltuner musste
dafür aus Platzgründen das 13 m Kurzwellenband und im Gehäuse die absetzbar
zu betreibende Wave Magnet - Antenne weichen. Das 32 x 27 x 13 cm grosse Gerät
bringt ca. 2 kg auf die Waage. Die linke Seite des Traggriffs kann entriegelt werden, der hochgeklappte Traggriff kann dann als Telekopantenne ausgezogen werden. Im obersten Bereich der Frontplatte ist die Frequenzakal mit dem Sichtfenster
des Trommeltuners angeordnet, dieser wird mit einem Drehschalter von der rechten
Geräteschmalseite betrieben, ein ganz ähnliche Konfiguration findet sich an
einigen Grundig - Geräten wie auch am Sony Earth Orbiter oder dem T1000 von Braun. Aufgrund des Einfachsuperprinzips muss mit Spiegelfrequenzen sehr starker Sender gerechnet werden, die Empfindlichkeit ist mit der der Grundig - Geräte aus dem gleichen Zeitraum vergleichbar, es ist nur eine ZF-Bandbreite verfügbar. Die Skaleneichung mag nur in den gespreizten 31 - 16m Bändern zu befriedigen, in den Tropenbändern und im 49m Band, das vom Bereich 4-9 MHz abgedeckt wird, ist die Frequenzablesegenauigkeit ungenügend. Dies mag in Anbetracht der Tatsache, dass in den sechziger Jahren in den typischen Heimradios das 49m Band im Kurzwellenbereich meist als 15mm lange dicke Linie zu finden war, entschuldigt werden. Zusammenfassend ist der Trans Oceanic Royal 3000 ein schönes Sammlerstück,
das als Reiseradio heute noch bescheidene Ansprüchen im Kurzwellenempfang zu
befriedigen vermag und einen guten Mittelwellen- und UKW-Empfang bietet. weitere Lektüre: © Martin Bösch 4.2.2009
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